Ängste

JA zum Leben & NEIN zu den Ängsten

In unserem Alltag begegnen uns ständig Situationen, die uns vor Herausforderungen stellen. Doch wie gehen wir mit Ängsten um, die das Lebensglück trüben?

Blattadern - Wege aus der Angst Gesprächstherapie Carola C. Ebbert

Sie sind nicht allein mit Ihren Ängsten

Vielleicht fragen Sie sich manchmal, warum das Gefühl echter Freude ein seltener Gast in Ihrem Leben ist und innere Ängste Sie beschleichen.

Doch was bedeutet Angst?

Angst ist ein menschliches Grundgefühl. Sie gehört zu den fundamentalen Verhaltensweisen von Menschen – und hat ursprünglich eine schützende Funktion.

Doch wenn Angst übermächtig wird oder sich verselbstständigt, verändert sie das ganze Erleben: Gedanken kreisen, der Körper reagiert, Rückzug scheint der einzige Ausweg.

Lohnt es sich, sich den Ängsten zu stellen?

Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, auch hinter die persönlichen Herausforderungen zu schauen.

Der Schlüssel - wer bin ich?

Es kann bereichernd sein, sich den eigenen Ängsten zu stellen. In der Gesprächstherapie liegt der Schwerpunkt auf den aktuellen Ereignissen und Gefühlen der Klienten. Doch ich sehe häufig, dass diese Gefühle eng mit vergangenen Erlebnissen verknüpft sind.

Als Therapeutin des Heilpraktikergesetzes ist meine Betrachtungs­weise ganzheitlich. Der Mensch steht im Hier und Jetzt, aber der Einfluss vergangener Erfahrungen und das Umfeld, in dem er sich bewegt, wirken ständig auf ihn ein.

Der Schlüssel liegt darin, sich beim Erzählen selbst zu erkennen. Dies hilft Ihnen, Vergangenes mit der aktuellen Situation zu betrachten und offen für neue Wege zu sein.

"Angst ist der Nebel vor dem Sonnenaufgang - geh´ mutig weiter & das Licht wird heller."

Wann entstehen Ängste?

Ängste sind sehr individuell und können sich in den unterschiedlichen Lebensabschnitten immer wieder zeigen.

Zu viele Aufgaben, zu hoher Zeitdruck, neue Situationen, fehlende Unterstützung, unglücklich sein oder eine eine ungesunde Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Erwartungen anderer, können auf Dauer zu Angst­symptomen führen.

Solche Ängste können in verschiedenen Situationen auftreten: bei neuen Lebens­situationen, in privaten oder beruflichen Bereichen. Manchmal entstehen sie auch ganz plötzlich – ausgelöst durch eine Lebenskrise, Durchleben traumatischer Ereignisse, genetische Faktoren, körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüse, Herz) oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente.

Auch wer dauerhaft nicht auf die eigenen Bedürfnisse achtet, kann ebenfalls in eine angespannte innere Lage geraten, in der Ängste Raum gewinnen.

Symptome einer generalisierten Angststörung

Die Symptome einer Angststörung entwickeln sich oft langsam und mit der Zeit werden sie oft nicht gleich erkannt. Schließlich machen alle Menschen im Lauf Ihres Lebens einmal Erfahrungen, die mit Angst verbunden sind.

Eine Angststörung äußert sich häufig durch körperliche Symptome, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Übelkeit, Muskelverspannung und vieles mehr ...

Bei der generalisierten Angststörung können die Symptome auftreten wie

  • Gefühl der Ruhelosigkeit und Nervosität
  • Schnelles Ermüden
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gefühl der Reizbarkeit
  • Muskelschmerzen (zum Beispiel Schmerzen im Kiefer oder Rücken)
  • Schlafprobleme (beim Einschlafen, Durchschlafen oder ruheloser Schlaf)

Wie läuft eine Therapiestunde ab?

Die unterschiedlichen Angststörungen erfordern jeweils eine andere Begleitung. Ist die Angst generalisiert, kommt eher eine umfangreiche Psychotherapie zum Einsatz.

Erstes Gespräch

Beim ersten Termin lernen wir uns kennen. In einer ruhigen und sicheren Umgebung haben Sie die Möglichkeit, über Ihre Sorgen, Ängste und Probleme zu sprechen. Diese erste Sitzung hilft Ihnen dabei, Ihre aktuelle Situation zu erfassen und erste hilfreiche Wege zu erkennen. Oft erleben meine Klienten schon nach dem ersten Gespräch mehr Klarheit und Orientierung.

 

Ziele setzen

Gemeinsam legen wir Ihre Ziele für die Therapie fest. Es ist wichtig, dass diese Ziele realistisch und erreichbar sind. Eine Gesprächstherapie kann bereits zu Beginn neue Impulse geben, aber in sich verankerte Verhaltensweisen zu erkennen und zu ändern, passiert leider nicht von heute auf morgen.

Deshalb ist es hilfreich, die Termine individuell abzustimmen – angepasst an Ihre Herausforderungen, Ihre emotionale Situation und die Vereinbarkeit mit Ihrem Umfeld. In der Regel kommen meine Klienten zu 3 bis 5 Sitzungen, um Stabilität zu finden.

Selbstverständlich biete ich auch feste Therapieplätze an, die es ermöglichen, strukturiert und kontinuierlich an der persönlichen Entwicklung zu arbeiten, um gefestigt das eigene Leben zu führen.

 

Ganzheitliche Betrachtung

Den Menschen als Ganzes zu sehen ist ein zentraler Aspekt meiner Arbeit. Körper, Geist und Seele sind eng miteinander verbunden und werden deshalb in die Therapie einbezogen. Symptome können ein Hinweis darauf sein, genauer auf die zugrunde liegenden Ursachen zu schauen.

 

Abschluss der Therapie

Der Abschluss der Gesprächstherapie erfolgt, wenn Sie sich emotional stabil fühlen und Sie Ihren Weg klar vor Augen haben. Selbstverständlich können wir jederzeit kurze Termine, gerne auch telefonisch, einplanen. Viele meiner Klienten empfinden es hilfreich, in bestimmten Abständen ein Feedbackgespräch zu halten. Diese Kurzgespräche geben Halt und bestärken in der Phase der Neuorientierung.

Tipps & Tricks um mit Ängsten umzugehen

Oft sind es unsere Erfahrungen, Prägungen und Überforderungen, die eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, wie wir die Welt sehen und auf sie reagieren.

  • Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse
  • Reduzieren Sie den Konsum von Medien, negativen Nachrichten oder Menschen
  • Strukturieren Sie den Tag ... auch mit Bewegung und Kreativität
  • Regelmäßige und ausreichende Schlafenszeiten
  • Suchen Sie sich eine Form der Entspannung z. B. Meditation, Yoga, Atemübungen

Alles, was Sie mir erzählen, bleibt unter uns.

Fassen Sie Mut, um endlich wieder nach vorne sehen zu können. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, bei dem Sie neue Perspektiven und erste Lösungswege gewinnen können.