Gesprächstherapie
Die Gesprächstherapie bietet den Raum, sich selbst zu erkennen und daraus einen Lösungsweg zu entwickeln.
Gesprächstherapie bedeutet
Sich etwas von der Seele zu reden
Sorgen, Gedanken und Gefühle, die auf der Seele lasten sind oft die Ursache dafür, sich unglücklich zu fühlen und können sogar körperliche Symptome auslösen.
Sich in der Gesprächstherapie fallen zu lassen, endlich auszusprechen was man fühlt, ist deshalb oft sehr befreiend. Zu spüren, dass die belastenden Gedanken in der Therapie wahrgenommen werden, ist hilfreich und der erste Schritt, um sich aus dem Gedankenkarussell zu befreien.
Das Ziel der Gesprächstherapie ist es, neue Sichtweisen zu gewinnen und machbare Lösungswege zu erkennen - und sie vor allem auch zu gehen.
Als Therapeutin ermutige ich deshalb meine Klienten, offen über Herausforderungen und die damit verbundenen Gefühle zu sprechen. Das hilft Klarheit zu finden und gibt mir die Möglichkeit, mich besser in die Situation versetzen zu können.
In der Gesprächstherapie geht es aber nicht darum Lösungswege vorzuschlagen, sondern den Raum zu geben eigene Wege und Perspektiven zu erkennen und um sie inspiriert umzusetzen.
Was eine Gesprächstherapie ausmacht
Nach meiner Erfahrung ist es wichtig auch hinter die persönlichen Herausforderungen zu schauen.
Es ist richtig, dass die Gesprächstherapie den Schwerpunkt auf die aktuellen Ereignisse und Gefühle des Klienten lenkt, doch sehe ich, dass diese Gefühle häufig an vergangene Erlebnisse geknüpft sind.
Als Gesprächstherapeutin des Heilpraktikergesetz ist meine Betrachtungsweise ganzheitlich. Der Mensch steht zwar im Hier und Jetzt, aber der Einfluss vergangener Erfahrungen und das Umfeld in dem er sich bewegt, wirken ständig auf ihn ein.
Der Schlüssel der Gesprächstherapie liegt darin, sich beim Erzählen selbst zu erkennen. Dies hilft Ihnen, Vergangenes mit der aktuellen Situation zu betrachten und für Zukünftiges offen zu sein.
"Die Seele schweigt. Der Körper spricht."
Anlass einer Gesprächstherapie
Sie fühlen sich alleingelassen, haben Ängste oder das Gefühl zwanghaft etwas tun zu müssen. Sie sind überfordert und traurig.
Psychische Probleme, ich bezeichne es als seelischen Schmerz, zeigen sich häufig durch körperliche Symptome oder verändertes Verhalten. Meistens steht zuerst das im Vordergrund, was wir daraus entwickeln. Wir suchen einen Ausgleich zu Ängsten, Stress, depressiven Stimmungen oder einfach dem Gefühl zu versagen.
Dieser Ausgleich kann verschiedene Formen annehmen, zum Beispiel:
- Stundenlanges Computerspielen
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Nicht aufstehen wollen
- Auffälliges Verhalten
- Übermäßiges Essen oder Appetitlosigkeit
- Ständige Müdigkeit und Schlaflosigkeit
Viele Veränderungen - seien es beängstigende Informationen aus den Nachrichten, zu große Herausforderungen im Beruf oder in der Schule oder auch nur kleine Unstimmigkeiten in der Beziehung - tragen dazu bei, in eine Krise zu geraten. In der Regel kommen wir, auch wenn es schwerfällt, damit zurecht, aber manchmal verlieren wir den Boden unter den Füßen.
Genau hier setzt die Gesprächstherapie an, indem sie Ihnen den Raum gibt Ihre Gefühle und Gedanken offen auszudrücken, sie begleitet um machbare Lösungswege zu entwickeln und Mut macht Ihre Herausforderungen zu bewältigen.
Einzeltherapie oder Gruppentherapie - was ist besser:
Wichtig bei der Wahl der Therapieform ist, dass Sie sich wohl fühlen. Die meisten meiner Klienten benötigen intensive Unterstützung und meine volle Konzentration innerhalb einer Einzeltherapie. Der Austausch in der Gruppe kann jedoch ebenfalls sehr hilfreich sein, um zu erkennen, dass auch andere ähnliche Probleme haben und zu erleben, wie sie damit umgehen.
Besser ist also immer das, was zu Ihnen und Ihrer Situation passt. Am besten sprechen Sie mich direkt an, damit wir gemeinsam herausfinden können, welche Therapieform für Sie am besten geeignet ist.
Wie läuft eine Gesprächstherapie ab?
Unterschiedlich, denn jeder Mensch ist anders. Es kann sein, Sie benötigen nur einen kleinen Anstoss oder aber einen festen Therapieplatz für eine längere Begleitung.
Erstes Gespräch
Beim ersten Termin lernen wir uns kennen. In einer ruhigen und sicheren Umgebung haben Sie die Möglichkeit, über Ihre Sorgen, Ängste und Probleme zu sprechen. Diese erste Sitzung hilft Ihnen dabei, Ihre aktuelle Situation zu erfassen und erste hilfreiche Wege zu erkennen. Oft erleben meine Klienten schon nach dem ersten Gespräch mehr Klarheit und Orientierung.
Ziele setzen
Gemeinsam legen wir Ihre Ziele für die Therapie fest. Es ist wichtig, dass diese Ziele realistisch und erreichbar sind. Eine Gesprächstherapie kann bereits zu Beginn neue Impulse geben, aber in sich verankerte Verhaltensweisen zu erkennen und zu ändern, passiert leider nicht von heute auf morgen.
Deshalb ist es hilfreich, die Termine individuell abzustimmen – angepasst an Ihre Herausforderungen, Ihre emotionale Situation und die Vereinbarkeit mit Ihrem Umfeld. In der Regel kommen meine Klienten zu 3 bis 5 Sitzungen, um Stabilität zu finden.
Selbstverständlich biete ich auch feste Therapieplätze an, die es ermöglichen, strukturiert und kontinuierlich an der persönlichen Entwicklung zu arbeiten, um gefestigt das eigene Leben zu führen.
Ganzheitliche Betrachtung
Den Menschen als Ganzes zu sehen ist ein zentraler Aspekt meiner Arbeit. Körper, Geist und Seele sind eng miteinander verbunden und werden deshalb in die Therapie einbezogen. Symptome bieten immer ein Zeichen, um nach der eigentlichen Ursache zu blicken.
Abschluss der Therapie
Der Abschluss der Gesprächstherapie erfolgt, wenn Sie sich emotional stabil fühlen und Sie Ihren Weg klar vor Augen haben. Selbstverständlich können wir jederzeit kurze Termine, gerne auch telefonisch, einplanen. Viele meiner Klienten empfinden es hilfreich, in bestimmten Abständen ein Feedbackgespräch zu halten. Diese Kurzgespräche geben Halt und bestärken in der Phase der Neuorientierung.
Häufige Fragen
Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist, schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular.
Die Wartezeiten für einen Therapieplatz sind bei einem Heilpraktiker deutlich kürzer als bei einem Psychotherapeuten oder Psychiater. Das bedeutet, dass Sie schnell Unterstützung erhalten können, wenn Sie sie benötigen. Auch kurzfristige Termine sind in der Regel machbar.
In meiner Arbeit mit meinen Klienten kann ich flexibel bleiben, da ich als Gesprächstherapeutin nach Heilpraktikergesetz frei von zeitlichen Vorgaben der Krankenkasse bin. Das bedeutet, wir können Gespräche, die gerade besonders lösungsorientiert sind, fortsetzen und individuell gestalten.
Eine typische Sitzung bei mir dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Diese Zeitspanne ermöglicht es uns, tief in Ihre Themen einzutauchen und nachhaltige Fortschritte zu erzielen. Bei Bedarf können die Sitzungen auch länger oder kürzer sein, je nach Ihren individuellen Bedürfnissen.
Gesprächstherapie kann für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Problemen und Anliegen geeignet sein, einschließlich Angststörungen, Depressionen, Beziehungsprobleme und persönliche Entwicklungsziele.
Die Kosten für eine Gesprächstherapie können variieren. Da Heilpraktiker häufig nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, besprechen wir die Zahlungsoptionen und Modelle im Vorfeld. Nähere Informationen zu den Kosten finden Sie auf meiner Honorarseite.
- Reflektieren Sie Ihre Ziele: Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit der Gesprächstherapie erreichen möchten.
- Sammeln Sie Ihre Gedanken: Notieren Sie die Themen, die Sie ansprechen möchten.
- Überlegen Sie sich Ihre Fragen: Schreiben Sie Fragen zur Therapie und zum Ablauf auf.
- Seien Sie offen und ehrlich: Seien Sie bereit, Ihre Gefühle und Gedanken zu teilen.
- Planen Sie Zeit für sich selbst ein: Nehmen Sie sich nach der Sitzung Zeit zum Nachdenken und Entspannen.
- Denken Sie an praktische Dinge: Seien Sie bitte pünktlich und sorgen Sie für eine ruhige Umgebung bei Online-Sitzungen.
Alles, was Sie mir erzählen, bleibt unter uns.
Fassen Sie Mut, um endlich wieder nach vorne sehen zu können. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, bei dem Sie neue Perspektiven und erste Lösungswege gewinnen können.