Schlafstörung ohne organische Ursache
Ein guter Schlaf ist die Grundlage für Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden und um glücklich zu SEIN.
Wie sich Schlafstörungen im Alltag zeigen
Schlafstörungen zeigen sich häufig nicht nur nachts, sondern auch tagsüber durch Erschöpfung, Gedankenkreisen, innere Unruhe und verminderte emotionale Belastbarkeit.
Wie sich Schlafstörungen nachts zeigen
Einschlafprobleme: Sie liegen abends wach und brauchen lange Zeit, um einzuschlafen.
Durchschlafprobleme: Sie sind häufig nachts wach oder haben lange Wachphasen.
Unruhiger Schlaf und frühes Erwachen: Sie schlafen wenig erholsam und wachen nachts häufig auf oder schon Stunden vor dem Aufstehen könne Sie nicht mehr einschlafen.
Nächtliche körperliche Symptome: Nächtliches Schwitzen, Herzklopfen oder ein erhöhter Puls können darauf hinweisen, dass der Körper unter Stress steht.
Wie sich Schlafstörungen tagsüber zeigen
Auch tagsüber können Schlafstörungen spürbare Folgen haben, weil sich Körper und Nervensystem in der Nacht nicht ausreichend regenerieren konnten:
Tagesmüdigkeit und Erschöpfung: Anhaltende Müdigkeit, häufiges Gähnen und das Bedürfnis, sich tagsüber hinzulegen oder auszuruhen.
Konzentrations- und Gedächtnisprobleme: Die Leistungsfähigkeit im beruflichen oder privaten Bereich leidet, man ist unaufmerksam und vergesslich.
Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen: Zu wenig Schlaf kann zu schlechter Laune, Gereiztheit oder sogar depressiver Verstimmung führen.
Mögliche Ursachen und seelische Hintergründe von Schlafstörungen
Schlafstörungen ohne organische Ursache stehen häufig mit seelischen Belastungen in Zusammenhang, zum Beispiel mit Stress, Lebenskrisen, Ängsten oder anhaltenden Sorgen.
Die Seele schweigt, der Körper spricht.
Anhaltene seelische Belastungen können sich körperlich zeigen und das innere Gleichgewicht beeinflussen.
Die belastenden Themen könnten sein:
- anhaltender Stress im Beruf oder im privaten Umfeld
- Lebensveränderungen oder Krisen
- Konflkt zwischen Eltern und Kinder
- Prüfung bevorsteht
- beunruhigende Nachrichten
Irrtümer des Schlafes
Irrtum: 5 Stunden Schlaf reichen aus
Von Mensch zu Mensch ist die Schlafdauer unterschiedlich. Die Nachtruhe von 7 - 8 Stunden wäre ideal. Empfehlenswert wäre auch von ca. 21 Uhr bis 5 Uhr morgens zu ruhen.
Wie lange würden Sie schlafen, um erholt zu sein und möchten Sie den Schlafrhythmus mal verändern?
Irrtum: Besser schlafen mit einem Gläschen Wein
Viele Menschen schwören auf einen Schlummertrunk und meinen, ein Gläschen Alkohol am Abend fördert den gesunden Schlaf.
Richtig ist daran, dass Alkohol das Einschlafen fördern kann, aber es belastet den Organismus und bewirkt oft, dass man nicht durchschlafen kann. Versuchen Sie es mit einer Tasse Tee. Das Ritual der Zubereitung und die Wahl der Teesorte kann eine gute Alternative sein.
Irrtum: Der Fernseher als Sandmännchen
Bestimmt sind Sie auch schon einmal vor dem Fernseher eingeschlafen.
In der Leichtschlafphase, nehmen wir äußere Sinnesreize auf und im Falle des Fernsehens mit seinem flackernden Lichter und den wechselnden Lautstärken, stört es den erholsamen Schlaf.
Wie wäre die Idee aus dem Bücherregal ein Buch zu nehmen, um ein langersehntes Buchthema zu lesen.
Irrtum: Nur bei offenem Fenster schläft es sich gut
Der Irrtum besteht in der Annahme, dass es kalt im Schlafzimmer sein sollte. Denn wenn Sie frieren, schlafen Sie schlechter.
Wenn Sie darüber hinaus kälteempfindlich sind, könnten warme Socken oder eine Wärmflasche sehr förderlich sein.
Guter Schlaf ist wichtig
Für die körperliche & seelische Gesundheit ist erholsamer Schlaf essentiell.
Der Schlaf ist für die körperliche Erholung wichtig, die Ausschüttung wichtiger Hormone werden anregt, die Zellregeneration gefördert, der Blutdruck gesenkt und das Herz-Kreislauf-System entlastet.
Der Schlaf stärkt das Immunsystem.
Der Schlaf reguliert den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt.
Das Gehirn verarbeitet im Schlaf erneut die Erlebnissen und Informationen des Tages. Gelerntes kann gefestigt werden – ein Phänomen, der das Lernen fördert und das Gedächtnis stärkt.
" Das Unbewusste ist gewissermaßen der Mutterboden,
aus dem das Bewusstsein wächst. "
C.G. Jung
Wann Gesprächstherapie bei Schlafstörungen sinnvoll sein kann
Wenn Schlafprobleme über längere Zeit bestehen und eigene Wege nicht mehr zu spürbarer Entlastung führen, kann Gesprächstherapie eine hilfreiche Unterstützung sein.
In der Gesprächstherapie schauen wir gemeinsam auf das, was Sie nicht schlafen lässt. Oft haben innere Anspannung und Gedanken, die einen nicht loslassen, einen tieferen Hintergrund. Im Gespräch kann es darum gehen, dem, was Sie innerlich beschäftigt, näherzukommen und Möglichkeiten zu finden, das Grübeln zu unterbrechen und wieder besser zur Ruhe zu kommen.
In meiner Praxis biete ich einen ruhigen und geschützten Rahmen, in dem auch schwierige Themen offen angesprochen werden können. Für viele ist es bereits hilfreich, mit dem, was sie nachts wach hält, nicht allein zu bleiben.
Gesprächstherapie kann helfen, Gedanken zu sortieren, innere Unruhe besser zu verstehen und wieder mehr Ruhe im Umgang mit solchen Nächten zu finden. Sie löst nicht immer sofort das Schlafproblem, kann aber ein wichtiger Schritt sein.
Gespräch in der Natur
Manche Menschen sprechen leichter, wenn sie sich bewegen. Im Gehen kommen Gedanken in Fluss, die Atmung wird ruhiger und die Perspektive auf das, was belastet, kann sich verändern.
Deshalb biete ich neben Gesprächen in meiner Praxis auch die Möglichkeit an, ein therapeutisches Gespräch bei einem gemeinsamen Spaziergang zu führen.
Neue Wege zeigen sich
In unseren Gesprächen gewinnen Sie Raum, um Ihre Gedanken und Gefühle besser zu verstehen und den für Sie passenden Lösungsweg zu erkennen.
So kann sich nach und nach wieder mehr innere Ruhe und ein erholsamerer Schlaf entwickeln.
Alles, was Sie mir erzählen, bleibt unter uns.
Fassen Sie Mut, um endlich wieder nach vorne sehen zu können. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, bei dem Sie neue Perspektiven und erste Lösungswege gewinnen können.